Rauchwarnmelderpflicht

In Deutschland ist die gesetzliche Regelung zur Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern in der jeweiligen Landesbauordnung der Bundesländer geregelt.

Allen Gesetzestexten liegt die Anwendungsnorm DIN 14676 zu Grunde:
„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die                  Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.
Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut (oder angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“

Der Eigentümer besitzt in jedem Fall die Aufsichtspflicht (Verkehrssicherungs- und Sorgfaltspflicht) und muss die Einhaltung der Gesetzgebung sicherstellen.

Gehen Sie kein Risiko ein, lassen Sie Rauchwarnmelder von einer Fachkraft installieren!

Gesetzgebung in Baden Württemberg

§ 15 Absatz 7:
Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten.
Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Besonderheiten in BW:

  • „… Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen…“ bedeutet, nur
    dann Flure von Aufenthaltsräumen, wenn in diesen
    bestimmungsgemäß Personen schlafen.
  • „Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen…“
    bedeutet, sobald ein Bett (welches zur Benutzung als solches bestimmt ist) in einem Raum steht, dieser zu einem Aufenthaltsraum wird in dem „bestimmungsgemäß Personen schlafen“.

Empfehlung: alle Räume und Flure einer Nutzungseinheit mit Rauchwarnmeldern ausstatten.

  • §15 Brandschutz nicht § 35 Wohnungen bedeutet, dass es sich um alle Räume in ganz BW handelt, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen (z.B. Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, Pensionen u.s.w.)

Das hat ggf. eine Doppelausstattung mit Rauchwarnmeldern trotz eventuell vorhandener Brandmeldeanlage zur Folge.

§ 15 Absatz 7:
Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31.12.2014 entsprechend auszustatten.

Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn,der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

„Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand
ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht,
sondern stellt für den Betroffenen einen Glücksfall dar, mit
dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss.“

Oberverwaltungsgericht Münster

 

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Quelle YouTube Ei Electronics

Rauchwarnmelder können Leben retten!

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Die DIN 14676 legt die Mindestanforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern nach DIN EN 14604 in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung fest.
Diese Norm gibt Empfehlungen für den Nachweis der Kompetenz von Dienstleistungserbringern, die die Planung, den Einbau und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern durchführen.

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