Schützen Sie sich vor Einbrechern

Es ist wieder soweit, es wird wieder früher dunkel und man liest immer mehr in den täglichen Nachrichten von Einbrüchen oder versuchten Einbrüchen.
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei macht den betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.
Nach Jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 wieder an. Im vergangenen Jahr lag sie laut Polizeilicher Statistik bundesweit bei 133.000 Fällen, ein plus 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.

Tipps

  1. Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
  2. Wenn Ihr Schlüssel verloren gegangen ist, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.
  3. Verstecken Sie niemals Ihren Wohnungsschlüssel draußen, denn Einbrecher kennen jedes doch so gute Versteck.
  4. Auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen: Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese idealerweise immer zweimal ab.
  5. Achtung! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
  6. Lassen Sie bei einer Tür mit Glas den Schlüssel nicht innen stecken.
  7. Öffnen Sie auf klingeln nicht bedenkenlos und zeigen Sie fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen. Nutzen Sie den Türspion oder eine Türspaltsperre.
  8. Achten Sie auf Fremde in der Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.

Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit  ( überfüllter Briefkasten, Rollläden auch tagsüber geschlossen… ).

Möchten Sie mehr zum Thema erfahren, lassen Sie sich bei Ihrer polizeilichen Beratungsstelle  kostenlos und neutral beraten.